Iyengar-Yoga ist einer der bekanntesten Hatha-Yogastile weltweit und wurde durch den indischen Yogalehrer B.K.S. Iyengar, begründet. Bellur Krishnamachar Sundararaja (B.K.S.) Iyengar war Gründer des Iyengar-Yoga und einer der größten Yogameister weltweit. Er wurde am 14. Dezember 1918 in Bellur, Karnataka, Indien geboren und widmete sein Leben bereits in jungen Jahren dem Yoga. Am 19. August 2014 ist er im Alter von 95 Jahren in Pune/Indien gestorben.

Während seiner jahrzehntelangen Übungspraxis erforschte er jede einzelne Yogahaltung (Asana) in Bezug auf die korrekte Ausrichtung und Wirkung und entwickelte die Yoga-Hilfsmittel (props). Diese ermöglichen dem Yogaübenden auch schwierigere Yogahaltungen (Asanas) einzunehmen oder einfachere genauer wahrzunehmen. B.K.S. Iyengar entwickelte einen Yogastil, der es allen Schülern ermöglichen soll, seinen Körper in den verschiedenen Haltungen kennenzulernen.

Ein Iyengar-Lehrer bringt genügend Wissen und Erfahrung mit, um die Asanas (Yogahaltungen) an die Schüler mit individuellen Bedürfnissen anzupassen. Dies  liegt vor allem an seiner intensiven, mindestens dreijährigen und hochqualifizierten Ausbildung in Iyengar-Yoga-Praxis, Anatomie, Philosophie, Pädagogik und Psychologie und seiner jährlichen Fortbildung bei weltweit anerkannten Iyengar-Yogalehrern.

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Methode nach B.K.S. Iyengar

Yoga nach B.K.S. Iyengar arbeitet nicht in erster Linie an der Entwicklung körperlicher Kraft, sondern an der Entwicklung geistiger Kraft, Konzentration und Achtsamkeit. Hierfür entwickelte er einen Yogastil der auf 3 Säulen ruht.

Ausrichtung: Ein sehr genaues, fein abgestimmtes Arbeiten an einer korrekten Ausrichtung von Muskeln, Knochen, Gelenken u. v. m., um eine innere und äußere Ausrichtung zu erzielen, die eine angenehme Wirkung hat und von der Technik in die Tiefe führt.

Reihenfolge: Die Yogaübungen sind so aufeinander aufgebaut, dass du Schritt für Schritt auf ein bestimmtes, komplexeres Asana vorbereitet wirst. Gleichzeitig wird durch die Abfolge der Haltungen (Stehhaltungen, Sitzhaltungen, Umkehrhaltungen usw.) dein Nervensystem gestärkt und beruhigt und du kannst gestärkt und gelassen den Unterricht verlassen.

Dauer: Damit du eine tiefe Erfahrung und Wirkung erzielst, werden die Übungen (mit oder ohne Hilfsmittel) eine bestimmte Zeit gehalten.

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Regeneratives Yoga/Bodyscan

Regeneratives Yoga ist eine Ergänzung zu den klassischen Yogahaltungen. In Zeiten extremer Belastung und Unruhe können regenerative Yogahaltungen sehr hilfreich sein. Regenerative Asanas helfen den Stress abzubauen und Körper, Geist und Seele zu entspannen.

In speziellen, einfachen Übungen, die durch den Einsatz von Hilfsmitteln durchgeführt und länger gehalten werden, lernst du deinen Körper zu entspannen.

Du kannst dich ganz auf deinen Atem (Pranayama) konzentrieren und die ruhelosen Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Bist du durch bewusstes Atmen zur Ruhe gekommen, beginnen wir mit einer bewussten Reise durch deinen Körper, dem Bodyscan. Im Bodyscan geht es nicht um ein einfaches Ausruhen, sondern um eine mit Aufmerksamkeit ausgeführte Fahrt durch deinen Körper und seine Empfindungen.

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Unterstützendes Yoga

Es ist niemals zu spät mit Yoga zu beginnen.
Bist du ungeübt, älter, körperlich eingeschränkt oder befindest dich in der Menopause – gehe nur so weit wie es dir dein Körper erlaubt zu tun.

Mit Zuhilfenahme von Hilfsmitteln lernst du dich richtig zu bewegen und achtsamer mit deinem Körper umzugehen. Das ist wichtig, um deine Gesundheit und damit deine Lebensqualität zu verbessern.

Yoga ist auch ein Geschenk für Ältere. Du gewinnst nicht nur an Gesundheit und Zufriedenheit, sondern Klarheit im Geist und positives Denken für deine Zukunft stellt sich ein.